Riesenhöhlensystem Nidlenloch SO |
04_Forschungsgebiete_Nidlenloch
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Das Nidlenloch ist eine Karsthöhle und liegt in der Gemeinde Oberdorf im Kanton Solothurn. Der Höhleneingang befindet sich an der Nordwestflanke des Weissensteins. Das Nidlenloch galt lange Zeit als die tiefste Höhle des Schweizer Juras; sie ist weitgehend fossil und inaktiv. Sie ist eine vielbesuchte Höhle von grossem didaktischem Wert. Die Höhle hat eine vermessene Länge von rund 7560 Meter und eine Vertikalausdehnung von 407 Meter. Nähere Informationen über die Geschichte des Nidlenloch findest du unter Nidlenloch.ch Die Nidlenlochhöhle gilt als fertig erforscht. Es hat aber hier und da noch kleinere Fortsetzungspotentiale wo noch einige Höhlenmeter herausgekitzelt werden können. Diese Potentiale sind aber meistens an Orten im Nidlenloch, wo die Befahrung eine Herausforderung darstellt. Auszug aus Akten des 13. Nationalen Kongresses für Höhlenforschung, 2012 Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft in Bern vom 1939 |
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Höhleninventar Solothurn |
04_Forschungsgebiete_Inventararbeiten
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Bis zum heutigen Tag wurden in der Region Solothurn ca. 100 Höhlen erfasst und fürs Inventar dokumentiert. Der Grossteil dieser Höhle ist der Kategorie "Kleinhöhle" zuzuordnen. Da noch Gebiete vorhanden sind, die noch nicht systematisch prospektiert worden sind, werden uns diese Inventararbeiten noch die nächsten Jahre begleiten. |
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Neuenburgerhöhle LU |
04_Forschungsgebiete_Neuenburgerhoehle
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Die Neuenburgerhöhle befindet sich am südwestlichen Ende des Schrattenfluhmassivs. Mit über 12 km Länge zählt sie zu den zehn längsten Höhlen der Schweiz (Stand 2012). Der Haupteingang öffnet sich in der Südostflanke des Böli auf einer Höhe von 1'708 m. Vier weitere Eingänge sind bisher bekannt. Die Höhle verläuft grösstenteils im Schrattenkalk. Auffallendes Merkmal sind die von West nach Ost fliessenden Schmelzwasserbäche, die sich durch den Schrattenkalk und teilweise auch in die darunterliegenden Drusbergschichten gegraben haben. Dies führte zu effektiven Ganghöhen von teilweise über 70 m. Im Salle du SCMN verschwinden die Bäche auf -139 m in den Drusbergschichten. In der Neuenburgerhöhle unterstützen wir die Höhlenforschergruppe Böli bei den Forschungsarbeiten. Nähere Informationen zum aktuellen Stand der Forschung in der Neuenburgerhöhle. Auszug aus Akten des 13. Nationalen Kongresses für Höhlenforschung, 2012 |
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Zwinglipass SG |
04_Forschungsgebiete_Haexloch
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Einmal im Jahr nehmen wir beim 1wöchigen Forschungslager der Ostschweizerische Gesellschaft für Höhlenforschung OGH auf dem Zwinglipass im Alpstein SG teil.
Statoniert in der Zwinglipasshütte in alpiner Umgebung forschen wir aktiv unter anderem im geologisch sehr interessanten Häxloch und unterstützen rege die OGH in den anderen Höhlen. Höhlenplan des Häxlochs (pdf 1.1MB)
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Meghalaya / Indien |
04_Forschungsgebiete_Meghalaya
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Jedes Jahr findet eine internationale 3-4 wöchige Höhlenforschungsexpedition in den fernen indischen Bundesstaat Meghalaya statt.
Mitglieder der AGN nehmen an dieser Expedition teil und entdecken und vermessen teilweise aquatische Höhlen mit grossen Gangdimensionen und mitunter exotischen Bewohner. Nähere Informationen zur Höhlenforschung in Meghalaya Indien findest du auf der Homepage der Expedition. Präsentation Caving in the abode of clouds - Expedition 2013 (pdf 20Mb) Präsentation Caving in the abode of clouds - Expedition 2016 (pdf 6.8Mb)
Buchempfehlungen zum Thema Höhlenforschung in Meghalaya
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